Auch Mobiltelefone können „frieren“: Frostschäden bei Smartphones vermeiden

Dezember 15th 2011 | Posted in Mobile
Frostschutz fürs Mobil Phone

Eisblumen_4, Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Sie können mit der entsprechenden App-Ausstattung mittlerweile fast „alles“, dienen als Navigationsgerät, Branchenbuch, Übersetzer und sind häufig die persönliche Spielkonsole ihrer Nutzer. Doch genau wie manche unter diesen, scheinen einige Exemplare ihrer Art im Winter angesichts ausgeprägter Minustemperaturen außerordentlich zu „leiden“ und demzufolge nicht mehr richtig zu funktionieren. Zwar garantieren die meisten Hersteller die grundsätzliche und weitestgehende Frosttauglichkeit ihrer Produkte, die Anwendungsdauer und die Akku-Laufzeit hingegen sinken bei Eis und Schnee u.U. rapide.

Bei den meisten diesbezüglich empfindlichen Modellen scheint es vor allem der für die gewünschten Funktionen so unverzichtbare Display zu sein, der ab etwa 18 Grad unter Null stark gefährdet ist. Doch auch bereits geringerer Frost und vor allem heftige plötzliche Temperaturwechsel können nicht nur den kleinen „Monitor“ reißen lassen, sondern auch dem gesamten Gerät schaden: Kondenswasser kann sich im Inneren bilden und die Elektronik außer Kraft setzen. Experten empfehlen deshalb die Aufbewahrung in einer stoßfesten Hülle mit zusätzlichem Kälte- und Feuchtigkeitsschutz.

Ich persönlich achte auch sehr darauf, bei wirklich klirrender Kälte nicht völlig im Freien oder wenn dann nur mit einem Headset zu telefonieren oder Informationen abzurufen. Auch aufladen sollte man das Gerät nicht bei starker “Unterkühlung”; eine Zimmertemperatur hingegen wirkt auch hier Wunder in Bezug auf Geschwindigkeit. So warte ich meist ca. 20 Minuten bis eine halbe Stunde mit dem Handygebrauch, wenn ich gerade aus dem Kaltem ins Warme gekommen bin, denn der Display braucht eben manchmal genau wie der Mensch auch etwas Zeit, sich an an eine neue Umgebung zu „gewöhnen“.

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